Der nächste Cat Mobilbagger M316 der neuen Generation verfügt über eine moderne Hydraulik, die Leistung und Effizienz mit ausgeprägtem Feinsteuervermögen verbindet. So erledigt sich die Arbeit schneller, außerdem integriert er mit der weiterentwickelten Zusatzhydraulik eine breite Palette von Cat Anbaugeräten noch konsequenter.

Der kraftstoffeffiziente Cat Motor C4.4 mit 110 kW (148 PS) erfüllt die strengen Emissionsstandards EU Stufe V. Er ermöglicht Einsätze in einem Temperaturbereich von 52 Grad plus bis 18 Grad minus. Dank der optional erhöhten Fahrgeschwindigkeit von 30 km/h kann der neue Mobilbagger mit 17 bis 18,5 Tonnen Einsatzgewicht noch schneller seine Einsätze erreichen. Die separate Schwenkpumpe verbessert das Betriebsverhalten bei synchronen Bewegungen und bietet 15 Prozent mehr Schwenkmoment für höheres Arbeitstempo und müheloses Schwenken in Hanglagen. Für den Hydraulikölkreislauf gibt es nun eine automatische Aufwärmfunktion, was den Start der Maschine bei kalten Temperaturen erleichtert. Die elektrohydraulische Vorsteuerung kommt ohne Niederdruck- Hydraulikleitungen zu den Bedienelementen aus. Das vereinfacht die Komplexität des Systems, reduziert die Ölmenge im Umlauf, steigert den hydraulischen Wirkungsgrad und ermöglicht außerdem ein regelbares Ansprechverhalten verbunden mit hoher Feinfühligkeit. Außerdem lassen sich so den Bedienelementen einfacher gewünschte Funktionen zuweisen. Die elektrohydraulische Vorsteuerung reduziert außerdem Vibrationen und den Geräuschpegel in der Kabine sowie unerwünschte Wärmezufuhr.

Wichtigste Merkmale des neuen Cat M316 sind die elektrohydraulische Vorsteuerung, mehr Platz und Komfort sowie vereinfachte Wartung. | Foto: Caterpillar

Gestartet wird der neue Cat M316 wahlweise per Druckknopf, über einen Bluetooth- Schlüsselanhänger oder durch die Fahreridentifikationsfunktion (ID), welche die Steuerung des Baggers vereinfacht. Die Maschinenfunktionen sind intuitiv bedienbar über den neuen 240 Millimeter (zehn Zoll) großen Touchscreen-Monitor oder mit der Jog-Dial-Steuerung, für spezielle Funktionen stehen außerdem klassische Schalter zur Verfügung. Mithilfe der Fahrer-ID kann jeder Fahrer den Leistungsmodus und die Joystick-Konfiguration nach seinen Präferenzen programmieren – der Bagger stellt sich beim Start automatisch auf den jeweiligen Fahrer ein, praktisch bei häufigeren Fahrerwechseln. Die automatische Pendelachssteuerung verriegelt und löst die Pendelachse selbsttätig, was die Bedienung vereinfacht und die Maschinen noch sicherer macht. Die beliebte Joystick-Lenkung wurde von den Vorgängermaschinen übernommen, steht nun aber auch im zweiten Gang und bis 15 km/h zur Verfügung.

Die verfügbaren Deluxe- und Premium- Kabinen für den neuen Cat M316 sind geräumiger und bieten einen verbesserten Ein- und Ausstieg durch die neue hochklappbare linke Bedienkonsole und die neigbare Lenksäule. Hochentwickelte Viskoselager reduzieren Vibrationen in der Kabine um bis zu 50 Prozent, um die Belastung des Fahrers zu verringern. Die Deluxe-Kabine verfügt über einen Sitz, der beheizt und luftgefedert ist, während der Premium-Sitz beheizt und gekühlt wird und sich zudem automatisch einstellt.

Der neue Cat Bagger M316 bietet durch die nach hinten versetzte Motorhaube sowie durch die großen Front-, Heck- und Seitenfenster eine verbesserte Sicht in den Graben, in beide Schwenkrichtungen und hinter die Maschine. Serienmäßige Rück- und Seitensichtkameras mit optionaler 360-Grad-Bird-View-Darstellung erlauben lückenlose Sicht auf den Arbeitsbereich. Durch die neue Anordnung der Kabine und die neu gestaltete Motorhaube wird außerdem die Sicht nach rechts noch einmal deutlich verbessert. Das leistungsstarke LED-Lichtpaket sorgt für beste Sicht bei Dämmerung und in der Nacht.

Der neue Cat M316 mit 110 kW (148 PS) und 17 bis 18,5 Tonnen Einsatzgewicht. | Foto: Caterpillar

Der neue Mobilbagger Cat M316 kann im Vergleich zum Vorgänger bis zu zehn Prozent an Wartungskosten einsparen: Alle Kraftstofffilter haben ein synchronisiertes Wechselintervall von tausend Stunden, wodurch sich die Filterlebensdauer verdoppelt. Der neue Hydraulikölfilter bietet eine verbesserte Filtration und ein um 50 Prozent längeres Wechselintervall bei dreitausend Betriebsstunden. Die zweistufige Kraftstofffiltration steigert die Zuverlässigkeit und reduziert den Verschleiß im Kraftstoffsystem. Der Bediener verfolgt die Filterlebensdauer und die Wartungsintervalle auf dem Touchscreen-Monitor in der Kabine, was bei der Planung der Maschinenwartung hilfreich ist.

Ein vom Boden leicht erreichbarer Schalter stoppt den Kraftstoffzulauf zum Motor und schaltet die Maschine ab, was die Wartungssicherheit erhöht. Alle täglichen Wartungskontrollpunkte werden vom Boden aus geprüft, was den Komfort und die Sicherheit für Fahrer und Techniker erhöht. Zur weiteren Vereinfachung der Wartung wurde die Anzahl der Schmierstellen am Unterwagen reduziert. Die Anschlüsse der Zeppelin Öldiagnose sind ebenfalls vom Boden aus zugänglich, um Flüssigkeitsproben sicher und schnell entnehmen zu können.

Das offene Cat Flottenmanagement mit der Hardware Product Link in der Maschine und dem internetbasierten Auswertetool Vision Link liefert wichtige Maschinenbetriebsdaten wie Standort, Betriebsstunden, Kraftstoffverbrauch, Leerlaufzeiten und Diagnosecodes, um die Effizienz des Flottenmanagements zu steigern. Auf die gemeldeten Baggerdaten kann am PC, Tablet oder Smartphone bei Bedarf bequem zugegriffen werden, speziell für den mobilen Einsatz stellt Caterpillar auch eine komfortabel bedienbare App zur Verfügung.

Neue Ferndiagnose-Tools für den Cat M316 helfen dabei, Servicefahrten zur Baustelle einzusparen und die Effizienz der Maschinenwartung zu erhöhen. Die Ferndiagnose ermöglicht den Servicetechnikern ohne Beeinträchtigung der Maschinenproduktivität die Erkennung potenzieller Probleme durch die Analyse von Echtzeit-Maschinendaten, die über Product Link erfasst wurden. Dank der neuen Remote-Flash-Technologie können Unternehmen jetzt die aktuelle Version der On-Board-Software für den Cat M316 herunterladen und installieren, ohne dass ein Servicetechniker kommen muss. Dies erfolgt ohne Beeinträchtigung der Maschinenlaufzeit zu einem wählbaren Zeitpunkt.

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