Der Fahrplan zur bauma bis zum 24. Oktober steht, wenn die Messe München für Besucher eine Woche lang bis zum 30. Oktober die Tore öffnet. Auf diesen Moment arbeitet das Messeteam von Zeppelin Baumaschinen unter Hochdruck hin. Zusammen mit den Kollegen von Zeppelin Rental und Caterpillar wird am Konzept für den perfekten Messeauftritt in der Halle B6 und im angrenzenden Freigelände gefeilt, wo sich der Fahrerclub und die Schwestergesellschaft Z Lab präsentieren. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie Organisation sowie Vorbereitungen ablaufen – und das alles unter Corona-Bedingungen.

Vieles, was wir von vorherigen baumas gewohnt waren, wird aufgrund der Pandemie anders sein. Wir müssen uns darauf einstellen, dass sich die Lage weiterhin ändert und jederzeit entsprechend flexibel reagieren“, definiert Anke Hadwiger als Leiterin der Messeabteilung die Herausforderungen für Zeppelin Baumaschinen. Bis die grobe Richtung steht und um sich mit externen Dienstleistern oder Fachabteilungen abzustimmen, braucht es unzählige Gespräche und eine Vielzahl an Meetings in Präsenz oder digital per Microsoft Teams. „Momentan definieren wir funktionierende Wege, und wie wir unsere Marke, Produkte, Dienstleistungen und Botschaften erfolgreich kommunizieren. Dabei überlassen wir nichts dem Zufall und planen für unsere Standbesetzung und die Besucher alles von A bis Z“, so Anke Hadwiger.

Das Messeteam von Zeppelin Baumaschinen (hier im Bild) arbeitet zusammen mit den Kollegen von Zeppelin Rental und Caterpillar auf den perfekten Messeauftritt auf der bauma hin. Foto: Zeppelin

Für sie ist es zwar die erste bauma als Leiterin der Abteilung, aber bereits ihr zehnte, an der sie als Zeppelin Mitarbeiterin mitwirkt. Das Mammutprojekt bauma stemmt sie nicht allein: Zum Kernteam gehören vier Kollegen, die von zwei externen Fachkräften unterstützt werden. Sie haben ein riesiges Pensum an unterschiedlichsten Aufgaben zu bewältigen. „Wir haben die Zeit, in der coronabedingt keine Messen und Veranstaltungen stattfanden, genutzt und uns intensiv in die bauma einge-arbeitet sowie unsere Prozesse und Abläufe optimiert. Das Ergebnis: Diesmal haben wir die bauma in Lose gegliedert und bearbeiten zahlreiche Einzelprojekte – ganz so, wie es unsere Kunden auf Baustellen machen“, macht Anke Hadwiger deutlich. Die verschiedenen Projekte wurden in Blöcke aufgeteilt, die von Zeppelin Baumaschinen und Zeppelin Rental zusammen bearbeitet werden. Arbeitsgruppen zu einzelnen Themen wie zum Standbau, der Technologie-Area oder zu Social Media wurden gebildet und dafür jeweils ein verantwortlicher Projektleiter festgelegt, um gemeinsam die vielen Fragen zu klären und Details abzustimmen. Ein-mal im Monat trifft sich dann das ganze Messeteam von Zeppelin Baumaschinen und Zeppelin Rental, um sich auszutauschen und finale Entscheidungen für einen wegweisenden Messestand mit Atmosphäre zu verabschieden. „Die große Kunst ist, die verschiedenen Strategien, Wünsche und Erfahrungen aller zusammenzubringen und alle Kundenbedürfnisse bestmöglich abzubilden“, erklärt die Abteilungsleiterin.

Im Mittelpunkt stehen Exponate und Dienstleistungen – zusammen mit der Geschäftsführung und Fachabteilungen wie dem Produktmanagement oder der Service Technik Schulung (STS) wird festgelegt, was gezeigt werden soll. Schließlich kommen die ausgestellten Baumaschinen aus fünf Kontinenten und müssen rechtzeitig München-Riem erreichen. „So wie überall müssen wir uns aktuell auf längere Lieferzeiten einstellen und mit Vorlauf die Baumaschinen und Anbaugeräte bei unserem Partner Caterpillar in Auftrag geben“, verdeutlicht Anke Hadwiger.

Immer wieder ist die Zeppelin Projekt- und Einsatztechnik mit ihrem Leiter Uwe Wieduwilt eingeschaltet, mit dem die Platzierung der Exponate in der Messehalle B6 besprochen wird. Der Aufbau der Geräte beginnt Anfang Oktober und erfolgt nach einer vorab fest-gelegten Reihenfolge. „Die Großgeräte müssen wir zuerst berücksichtigen, weil sich danach der Aufbau der Gebäude anschließt und bestimmte Zufahrten in die Halle dann nicht mehr zur Verfügung stehen“, weist Anke Hadwiger hin. Logistik ist nicht das einzige, was beachtet werden muss. Auch die Sicherheit, wenn bis zu hundert Tonnen schwere Baumaschinen montiert und aufgebaut werden, ist immens wichtig. Bei der Auf- und Abbauphase sind viele Handwerker und Zulieferer auf dem Messegelände, während mit Hebebühnen und Staplern gearbeitet wird. „Hier müssen wir gerade auch unter den Corona-Bedingungen entsprechende Sicherheit gewährleisten“, weiß Anke Hadwiger. Für sie und ihr Team hat Sicherheit oberste Priorität. „Unsere Besucher und Mitarbeiter sollen auf unserem Stand absolut sicher sein und sich wohlfühlen“, betont sie. Doch welche Auflagen für die bauma im Oktober gelten, weiß derzeit keiner – das Messeteam muss flexibel planen. Im engen Austausch ist daher ihr Team mit der Messe München. Mehrfach gab es schon Treffen vor Ort oder digital, um sich bei einzelnen Fragen abzustimmen. Das macht Hoffnung, eine fast normale bauma 2022 – nur mit komplett anderen Vorzeichen – planen und erleben zu können.

Seit 1986 realisiert das Atelier Seitz den Messestand für Caterpillar und Zeppelin auf der bauma – und das ohne Unterbrechung bis heute. Im Sommer 2020 wurde begonnen, den Stand zu planen und das Design zu entwickeln. „Wir haben gemeinsam verschiedene Szenarien erarbeitet und konzipiert, wie die bauma stattfinden kann. Immer wieder wurden Pläne überarbeitet und so wird es wohl bis zum Schluss weiter-gehen. Die Pandemie-Situation stets im Hinterkopf hat die Geschäftsführung unser Messekonzept für 2022 jetzt final verabschiedet“, so Anke Hadwiger.

Die Corona-Pandemie beeinflusst nicht nur immer wieder die Messeplanung, sondern sie hat bekanntermaßen zu Lieferengpässen und auch zu Materialknappheit geführt. „Unser Messebauer musste rechtzeitig das Material bestellen und entsprechend verfügbare Handwerker beauftragen, was angesichts deren hoher Auslastung nicht einfach ist. Aber auch viele unserer bewährten Dienstleister aus der Eventbranche haben aufgrund der Corona-Krise umgesattelt und es ist nicht im-mer einfach, Ersatz zu finden“, sind die Erfahrungen, mit denen das Zeppelin Team konfrontiert ist.

Auch wenn schon vieles initiiert wurde, ist die Liste noch lang, welche die Zeppelin Messeabteilung bearbeiten muss. Weiterhin wird am Design gefeilt. „Wir wollen mit unserem Stand eine Baumaschinen-Markenwelt schaffen und durch unsere Cat Produkte und Dienstleistungen die Besucher beeindrucken und fesseln, sobald sie unsere Halle betreten“, betont die Messeleiterin. Worauf sie besonderen Wert legt: An den Auftritt soll man sich gerne erinnern – er soll zum besonderen Erlebnis für Kunden und Mitarbeiter werden. Die Messe München rechnet mit 450 000 Besuchern, 2019 wurden 625 000 Besucher auf der bauma gezählt. Ihnen ein beeindrucken-des bauma-Erlebnis zu bieten und dabei die Lust am Treffen, Entdecken, Hören, Sehen und Staunen mit allen Sinnen zu wecken – das ist die Kernaufgabe des Zeppelin Messeteams.

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