Neuer Cat Kettendozer D11: eine wegweisende Kombination aus innovativer Technik und progressiver Technologie

GARCHING BEI MÜNCHEN (KF). Konsequent überarbeitet und mit zusätzlichen Assistenzsystemen ausgestattet präsentiert sich der größte Cat Kettendozer D11 mit rund 104 Tonnen Einsatzgewicht, einer Schildkapazität von 27,2 Kubikmetern und einer Motorleistung von 634 kW (862 PS). Maßgeblichen Anteil am nochmals gesenkten Kraftstoffverbrauch hat die neue Load-Sensing- Hydraulik. Hinzu kommt die automatische Anhebung der Dieselmotorleistung bei Rückwärtsfahrt auf 712 kW (968 PS), um diesen unproduktiven Arbeitstakt zu verkürzen.

Neue Antriebskomponenten und fortschrittliche Load-Sensing-Hydraulik haben die Kraftstoffeffizienz um bis zu acht Prozent verbessert. Die energiesparenden Axialkolben-Verstellpumpen mit Bedarfsstromsteuerung reduzieren die Hitzeentwicklung und verlängern die Laufzeiten der Bauteile. Eine Wandlerüberbrückung im neuen Differentialwandler erhöht den Wirkungsgrad des gesamten Antriebsstrangs. In Verbindung mit der Dieselmotor-Leis- tungsanhebung bei Rückwärtsfahrt erhöht sich die Produktivität des Dozers um vier bis acht Prozent, während der Kraftstoffverbrauch entsprechend abnimmt.

Die Konstruktion von Maschinenaufbau und Komponenten wurde bis ins Detail überarbeitet, um die Lebensdauer zu verlängern. So weist die Quertraverse neue Lager mit höherer Dauerfestigkeit auf und das bewährte Delta-Laufwerk mit robusteren Laufrollenrahmen bewältigt problemlos schwerste Langzeiteinsätze. Die Lager in den Schild- und Aufreißeraufhängungen sowie völlig neue, verschleißarme Lagersitzringe in den Schubarmen lassen sich bei Bedarf mit geringem Zeitaufwand auswechseln.

Der Cat Dieselmotor C32 entspricht den gültigen EU-Abgasemissions- Richtlinien der Stufe V. Im neuen Kühlsystem wird die Wärme auch bei extremen Umgebungstemperaturen optimal abgeführt und eine konstantere Betriebstemperatur sichergestellt. Der Kühlerblock lässt sich wesentlich leichter als bisher reinigen und der Umkehrlüfter erzeugt jetzt bei Rückwärtsdrehung einen stärkeren Luftstrom zum Freiblasen des Kühlers.

Dank der um 30 Prozent vergrößerten Motorölwanne ist es möglich geworden, die Wechselintervalle in schweren Einsätzen auf 500 Betriebs- stunden auszudehnen, sodass sich die Maschinen-Verfügbarkeit erhöht. In einer bodennahen Bedieneinheit sind Hydrauliksperre, Motorabstellschalter, Leiterschalter (heben/senken) sowie optionale Fernsteuerungs-Anschlüsse gut zugänglich untergebracht. Die Servicetechniker können vom Boden aus nicht nur die Zentralschmieranlage befüllen, sondern auch Kühlmittel, Hydrauliköl, Motoröl und Getriebeöl wechseln.

Weitere sinnvolle Änderungen am D11 verbessern das Einsteigen in die Fahrerkabine. Die Kabinentür lässt sich jetzt wahlweise links oder rechts anschlagen. Das Auf- und Absteigen in der Dunkelheit ist erheblich sicherer geworden, weil man die Beleuchtung sowohl in der Kabine als auch vom Boden aus ein- schalten kann. Beim Absteigen tritt zusätzlich eine Beleuchtungs-Ausschaltverzögerung in Funktion.

Am neu gestalteten Arbeitsplatz des Fahrers befinden sich hochauflösende Touchscreens mit individuellen und intuitiven Einstellmöglichkeiten. Eine dynamische Betriebsstoff-Überwachung warnt den Fahrer, sobald der Füllstand in den einzelnen Maschinensystemen zu niedrig ist.

Serienmäßig vorhandene und optional lieferbare Technologiesysteme verhelfen dem D11 in seinen typischen Einsätzen zu höherer Effizienz, größerer Arbeitsgenauigkeit und günstigeren Betriebskosten. Zur Standardausrüstung zählt der Schildsteuerassistent ABA (Automated Blade Assist), der den vorgewählten Schildschnittwinkel stets konstant hält. Resultat: Der Fahrer wird spürbar entlastet und zugleich die Abschubleistung maximiert. Hohe Kraftstoffeffizienz und Produktivität garantiert die weiterentwickelte Schaltautomatik EAS (Enhanced Auto Shift), die selbsttätig den zur momentanen Schildlast passenden Gang auswählt und die zur gewünschten Fahrgeschwindigkeit erforderliche Motordrehzahl einregelt.

Zu den Assistenzsystemen zählt die Abschubautomatik (AutoCarry). Diese übernimmt das selbsttätige Heben und Senken des Schildes, um das Durchdrehen der Ketten zu minimieren und die Produktivität zu optimieren. Hinzu kommt die Aufreißerautomatik (Auto Ripper Control), mit der selbsttätig Motordrehzahl und Reißtiefe gesteuert werden, sodass sich der Kettenschlupf auf nahezu null reduziert. Cat Product Link und VisionLink ermöglichen das Flottenmanagement mittels Fernüberwachung und Online-Auswertung wichtiger Maschinen- und Betriebsdaten.

Zur verfügbaren Cat-MineStar-Technologie des D11 gehört „Terrain for Grading“, das dem Fahrer hilft, ein vorgegebenes Soll-Planum schneller zu erreichen und die bei konventionellen Methoden unvermeidbaren Nachar- beiten erheblich zu vermindern. Die Fernsteuerung „Command for Dozing“ bietet diverse Steuerungsvarian- ten einschließlich einer halb automatischen Betriebsfunktion, mit der ein einzelner Bediener gleichzeitig mehrere Maschinen aus sicherer Distanz kontrollieren kann.

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