,,Diese Messe ist ein Aushängeschild für Deutschland“, so äußerte sich Peter Altmaier, Bundeswirtschaftsminister, als er zusammen mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder die bauma eröffnete. Söder ließ sich von Altmaiers Begeisterung anstecken: „Hochinnovative und imposante Baumaschinen aus der ganzen Welt zeigen den Fortschritt der Baubranche, die neuesten Maschinen arbeiten sogar vollelektronisch und emissionsfrei. Die Baubranche ist der Indikator für unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.“ Als kleiner Junge sei er bereits von seinem Vater auf die bauma mitgenommen worden. „Für mich privat ist der bauma-Besuch daher immer ein absoluter Höhepunkt.“

Als Schlüsselfaktoren für die Zukunft der Branche bezeichnete der Ministerpräsident die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, das intelligente Bauen mithilfe digitaler Planung sowie ein vernünftiges Management von Flächenschonung und Baugewinnung. Thematisiert wurde auch der angespannte Wohnungsmarkt in Deutschland. „Wir müssen die Zahl der Wohnungen in den kommenden Jahren um mindestens die Hälfte steigern“, bekräftigte Altmaier. Dazu werde die Bundesregierung in den nächsten Jahren bis zu zehn Milliarden Euro mehr investieren, in den sozialen Wohnungsbau, den privaten Mietwohnungsbau und das Baukindergeld. Die Baumaschinenbranche, die sich in den kommenden sieben Tagen auf der bauma präsentiert, sei eine wichtige Stütze bei diesem Vorhaben. Auch die aktuelle Debatte um die Enteignung von Wohnungsbaukonzernen kam bei der Eröffnung zur Sprache. Beide Politiker waren sich einig: Enteignungen sind der falsche Weg, um den Wohnungsmarkt zu entlasten. Söder sprach von einer „sozialistischen Idee, die nicht funktionieren kann.“

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