Prägend waren vor allem die ersten Jahre nach der Wiedervereinigung. Improvisation war bei den Zeppelin Mitarbeitern in den neuen Bundesländern gefragt, das Geschäft mit Cat Baumaschinen anzupacken. Für diese gab es viel zu tun: Im Osten Deutschlands musste eine neue Infrastruktur aufgebaut werden. Rekultivierungsmaßnahmen in den Braunkohlerevieren standen an. Umweltschutz sowie Wohnungs- und Städtebau brachten viel Arbeit mit sich. Weil besondere Jubiläen immer auch ein Anlass sind, um zurückzuschauen, auf das, was erreicht wurde und wie sich alles entwickelte, wurde diese Gelegenheit beim 25-jährigen Bestehen der Zeppelin Niederlassung Dresden genutzt. Gefeiert wurde das Jubiläum bei einem Tag der offenen Tür mit langjährigen Geschäftspartnern, Kunden und Mitarbeitern, welche die Entwicklung der Niederlassung bis heute begleitet und gestaltet haben.

Nach dem Fall der Mauer hatte Zeppelin die Region Ost von Berlin aus betreut. 1991 hatte die Niederlassung Dresden ihren Standort in Kesselsdorf in einem Containerstützpunkt bezogen. Es gab eine kleine Werkstatt sowie ein Lager im ehemaligen Trockenwerk Grumbach. Der Boom der Bauwirtschaft hatte schnell dazu geführt, sich zu vergrößern und die Struktur an die Nachfrage anzupassen. Dresden-Klipphausen wurde als geeigneter Standort auserkoren. 1993 wurde der Grundstein für den Bau der Niederlassung gelegt. 1994 erfolgte in einem langen Baumaschinen-Konvoi der Umzug an die neue Adresse. „Für die damals geleistete Pionierarbeit unter nicht ganz einfachen Verhältnisse kann ich Kunden und Mitarbeitern nur meinen Dank und Respekt aussprechen“, stellte Matthias Lützner heraus, als er beim Tag der offenen Tür Anfang September die Besucher begrüßte. Seit 2001 hat er die Leitung der Niederlassung übernommen.

Erinnerungen an damals ließen sie zum 25-jährigen Bestehen wieder aufleben (von links): Matthias Lützner, Niederlassungsleiter, Horst Sutter, Unternehmer, der im gleichnamige Bauunternehmen und dem Steinbruch Oberottendorf in Spitzenzeiten bis zu hundert Cat Maschinen im Einsatz hatte, Gerold Mann, Bürgermeister von Klipphausen, Klaus-Peter Hanke heute Oberbürgermeister der Stadt Pirna und einer der ersten Kunden, Wolfgang Scheffler, damaliger Betriebsleiter der Lausitzer Grauwacke und Peter Schrader, einst Lützners Vorgänger und heute Geschäftsführer von Zeppelin Rental.
Erinnerungen an damals ließen sie zum 25-jährigen Bestehen wieder aufleben (von links): Matthias Lützner, Niederlassungsleiter, Horst Sutter, Unternehmer, der im gleichnamige Bauunternehmen und dem Steinbruch Oberottendorf in Spitzenzeiten bis zu hundert Cat Maschinen im Einsatz hatte, Gerold Mann, Bürgermeister von Klipphausen, Klaus-Peter Hanke heute Oberbürgermeister der Stadt Pirna und einer der ersten Kunden, Wolfgang Scheffler, damaliger Betriebsleiter der Lausitzer Grauwacke und Peter Schrader, einst Lützners Vorgänger und heute Geschäftsführer von Zeppelin Rental.

Erinnerungen an damals ließen Kollegen und Kunden, welche die Grundsteinlegung begleiteten oder in der Anfangszeit mit der Niederlassung zusammenarbeiteten, zum 25-jährigen Bestehen wieder aufleben. Klaus-Peter Hanke beispielsweise, heute Oberbürgermeister der Stadt Pirna und einer der ersten Kunden, berichtete von der Anfangszeit, als er mit seiner damaligen Recyclingfirma in Pirna begann und die Niederlassung Dresden erste Geschäftsbeziehungen zu ihm aufnahm. Sein Amtskollege, Gerold Mann, Bürgermeister in Klipphausen, schilderte, wie Zeppelin zum Grundstück in seiner Gemeinde kam und ihn im Zuge einer Grundstückserweiterung der Niederlassung mit Cat Scrapern gleichzeitig eine weitere Gewerbefläche bebaubar machte.

Lützners Vorgänger, Peter Schrader, heute Geschäftsführer von Zeppelin Rental, kam kurz nach der Wende nach Abschluss seines Studiums an der Bergakademie Freiberg zu Zeppelin und konnte die erste Cat Maschine verkaufen. Einer, der von ihm damals intensiv betreut wurde, war Horst Sutter. Der Unternehmer, der aus den alten Bundesländern stammte, betrieb viele Jahre das gleichnamige Bauunternehmen und den Steinbruch Oberottendorf. In Spitzenzeiten hatte er bis zu hundert Cat Maschinen im Einsatz. Wie eng der Draht zwischen Kunde und Vertrieb war, kommt in seinen Schilderungen zum Ausdruck: Die Beziehung war geprägt durch absolutes Vertrauen. Weil Zeit in der Phase nach der Wiedervereinigung knapp bemessen war, wurde der Auftrag für eine neue Baumaschine auf kurzem Dienstweg per Telefon erteilt.

Ein anderer Kunde der ersten Stunde ist Wolfgang Scheffler, damaliger Betriebsleiter der Lausitzer Grauwacke. Das Unternehmen, heute unter dem Dach der Eurovia, kann noch immer auf den größten Bagger zurückgreifen, den das Dresdener Zeppelin Team je auslieferte und der deutschlandweit Seltenheitswert hat: einen Cat 5130 mit 180 Tonnen Einsatzgewicht. Weit über 31 000 Betriebsstunden leistete dieser bis heute – mit seinem Alter von 21 Jahren reicht er nicht ganz an die Niederlassung heran, doch steht er ebenso für Beständigkeit und eine langjährige Zusammenarbeit. Denn um die Maschine fit für den Rohstoffabbau zu halten, ist der Zeppelin Service bei Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten gefordert.

Heute kümmern sich in Dresden 40 Mitarbeiter um den Vertrieb und Service von Cat Baumaschinen, mit dem ein jährlicher Umsatz im Schnitt von 35 Millionen erzielt wird. „Tendenz steigend – das liegt sicherlich an erfreulicherweise weiter wachsenden Marktanteilen und dem ausgereiften Servicekonzept, den innovativen Cat Geräten, die in der Wirtschaftlichkeit Maßstäbe setzen“, erklärt Matthias Lützner.

Machten der Niederlassung ein besonders Jubiläumsgeschenk: Kristin Schröder (Mitte) und Uwe Jahr (Zweiter von rechts), Inhaberin der Sächsischen Sandsteinwerke und deren Produktionsleiter, übergaben an Niederlasssungsleiter Matthias Lützner (rechts) einen 3,5 Tonnen schweren Block mit Schriftzug „Zeppelin“ aus Postaer Sandstein. Zum Abbau werden Cat Blockhandler eingesetzt - beim Tag der offenen Tür erhielt das Unternehmen Nachschub n Form eines weiteren Cat 980.
Machten der Niederlassung ein besonders Jubiläumsgeschenk: Kristin Schröder (Mitte) und Uwe Jahr (Zweiter von rechts), Inhaberin der Sächsischen Sandsteinwerke und deren Produktionsleiter, übergaben an Niederlasssungsleiter Matthias Lützner (rechts) einen 3,5 Tonnen schweren Block mit Schriftzug „Zeppelin“ aus Postaer Sandstein. Zum Abbau werden Cat Blockhandler eingesetzt – beim Tag der offenen Tür erhielt das Unternehmen Nachschub in Form eines weiteren Cat 980.

Stellvertretend für sein komplettes Team machten ihm Kristin Schröder und Uwe Jahr, Inhaberin der Sächsischen Sandsteinwerke und deren Produktionsleiter ein besonders Geschenk zum Jubiläum, als sie ihm einen 3,5 Tonnen schweren Block mit Schriftzug „Zeppelin“ aus Postaer Sandstein als Dank für die langjährigen Geschäftsbeziehungen überreichten. Postaer Elbsandstein ist einer der Rohstoffe, den das Unternehmen gewinnt, wobei einige Cat Blockhandler vom Typ 980 eingesetzt werden. Der abgebaute und aufbereitete Sandstein ziert etwa die Fassade der Frauenkirche Dresden, das Stadtschloss in Berlin sowie viele historische Bauten in Deutschland. In Zukunft schmückt der massive Block den Eingangsbereich der Niederlassung.

Sein Ausleger bildete quasi das Eingangstor, durch das die Besucher auf das Niederlassungsgelände kamen. Der Bagger, der beim Tag der offenen Tür von Niederlassungsleiter Matthias Lützner (rechts) an Andre Nietzsche (links), Fahrer, und Roland Preißler (Mitte), MTA-Leiter bei der Firma Nestler übergeben wurde, hatte noch eine andere Aufgabe zu erfüllen. Er enthüllte den Block aus Postaer Sandstein.
Sein Ausleger bildete quasi das Eingangstor, durch das die Besucher auf das Niederlassungsgelände kamen. Der Bagger, der beim Tag der offenen Tür von Niederlassungsleiter Matthias Lützner (rechts) an Andre Nietzsche (links), Fahrer, und Roland Preißler (Mitte), MTA-Leiter bei der Firma Nestler übergeben wurde, hatte noch eine andere Aufgabe zu erfüllen. Er enthüllte den Block aus Postaer Sandstein. Fotos: Zeppelin

Diese hatte beim Tag der offenen Tür für Besucher allerhand geboten: So konnten sie Baumaschinen in Aktion erleben und sich über das gesamte Dienstleistungsangebot der Niederlassung informieren, das neue, aber auch gebrauchte Geräte umfasst. Ausdrücklich war das Anfassen des schweren Eisens erlaubt bei einem Geschicklichkeitswettbewerb für Groß und Klein. Baumaschinen-Profis wurden bei der Fahrermeisterschaft herausgefordert, die der Fahrerclub organisiert hatte. Sie sollten zeigen, wie geschickt sie mit den Arbeitsgeräten umgehen können. Ronny Zeibig, Pierre Stachuletz und Ronny Kaschkow belegten de Plätze eins, zwei und drei. Zeppelin Power Systems und Zeppelin Rental präsentierten neben einer Vielzahl von Cat Komponenten ihr Portfolio. Eine Vogel-Perspektive auf Baumaschinen und das Niederlassungsareal bot die Fahrt in einer Arbeitsbühne in 21 Metern Höhe. Virtuell-Reality-Brillen ermöglichten eine 360 Grad Perspektive auf Innovationen von Caterpillar und weckten das Interesse, in die Welt der Baumaschinen einzutauchen. Die Bereichsleiterin für Personal, Roswita Feineis, war vor Ort, um Fragen zur Karriere bei Zeppelin zu beantworten.

Blumen gab es nicht nur zum Jubiläum, sondern diese erhielt Detlef Lewerenz (Mitte), Inhaber der Umwelt-und Recycling-Bau GmbH, von Matthias Lützner (rechts), Niederlassungsleiter, und Matthias Lietsch (links), Verkaufsrepräsentant, bei der Übergabe eines neuen Kettenbaggers.
Blumen gab es nicht nur zum Jubiläum, sondern diese erhielt Detlef Lewerenz (Mitte), Inhaber der Umwelt-und Recycling-Bau GmbH, von Matthias Lützner (rechts), Niederlassungsleiter, und Matthias Lietsch (links), Verkaufsrepräsentant, bei der Übergabe eines neuen Kettenbaggers.
Baumaschinen-Profis wurden bei der Fahrermeisterschaft herausgefordert.
Baumaschinen-Profis wurden bei der Fahrermeisterschaft herausgefordert.

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